Sammlungsaufruf zur CSD- und LSBTTIQ-Geschichte

Stadtmuseum StuttgartStadtmuseum und CSD suchen Gegenstände und Geschichten

Die IG CSD Stuttgart e.V. als Trägerverein des Christopher Street Day Festivals und das Stadtmuseum Stuttgart sammeln in diesem Jahr gemeinsam Gegenstände und Geschichten!

Was? Wir suchen Objekte und Erinnerungen zur lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, intersexuellen und queeren Geschichte in Stuttgart.

Waren Sie bei Stuttgarter Demonstrationen dabei, zum Beispiel bei der ersten im Jahr 1979 oder den Christopher Street Days in den Jahren 1985, 1994 und 2000? Welche Ereignisse in der LSBTTIQ-Geschichte waren für Sie herausragend, was passierte in den letzten Jahrzehnten in dieser Hinsicht in Stuttgart?

Erinnern Sie sich noch daran, wie es war, in den 50er und 60er Jahren in Stuttgart lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell oder queer zu sein? Wo lernte man sich kennen? In welche Lokale ging man? Welche Orte musste man meiden? Und was passierte, wenn man es nicht tat? Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Machen Sie sich in Ihrem Keller und auf dem Dachboden auf die Suche nach alten Fotos, Protestplakaten, Fahnen, Buttons, Flugblättern, Zeitungsartikeln, Eintrittskarten, besonderen Klamotten oder Ihrem ersten CSD-Outfit und erzählen Sie uns etwas über die LSBTTIQ-Geschichte in Stuttgart.

1979: Erste "CSD"-Demo in StuttgartWarum? 2014 jähren sich gleich zwei wichtige Ereignisse: Vor 45 Jahren lehnten sich schwule, lesbische, transsexuelle und transgender Menschen in der Bar Stonewall Inn in New York gegen Polizeigewalt auf. Vor 35 Jahren gingen erstmals in Stuttgart Demonstranten für die Rechte von Homosexuellen auf die Straße. Das diesjährige Motto des CSD "Wir machen Aufruhr!" verweist auf diese beiden Ereignisse und nimmt sie zum Anlass, die Geschichte der Christopher Street Day-Bewegung in Stuttgart aufzuarbeiten.

Im Stadtmuseum Stuttgart, das voraussichtlich 2017 im Wilhelmspalais eröffnet, wird die Vergangenheit und die Gegenwart der Stadt erzählt und es will ein Forum sein, in dem die städtische Zukunft diskutiert werden kann. Die LSBTTIQ-Geschichte ist ein Teil der vielfältigen Stadtgeschichte Stuttgarts, die mit Ihren Objekten und Erinnerungen anschaulich gemacht werden kann.

Mehr zum Projekt Stadtmuseum unter www.stadtmuseum-stuttgart.de.

Wer? Sprechen Sie mit uns auf einer der zahlreichen Veranstaltungen des CSD Stuttgart 2014, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie Gegenstände oder Geschichten für uns haben:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 0151 - 52800447
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , 0711 - 216 96408

Auf www.csd-stuttgart.de und www.stadtmuseum-stuttgart.de wird über den weiteren Verlauf der Sammlungsaktion sowie über die Aufarbeitung der CSD- sowie LSBTTIQ-Geschichte in Stuttgart berichtet.

Wir freuen uns auf Ihre Gegenstände und Geschichten!

 

Dr. Anja Dauschek           Christoph Michl
Planungsstab Stadtmuseum Stuttgart   IG CSD Stuttgart e.V.

 

Foto von der ersten CSD-Demo aus dem Jahr 1979 (Bildrechte: Kraufmann und Kraufmann)  Foto von der ersten CSD-Demo aus dem Jahr 1979 (Bildrechte: Kraufmann und Kraufmann)

Foto von der ersten CSD-Demo aus dem Jahr 1979 (Bildrechte: Kraufmann und Kraufmann)

Historische CSD-/LSBTTIQ-Objekte: Fotos von der ersten Demo 1979

Historische CSD-/LSBTTIQ-Objekte: Schwulst-Ausgaben     Historische CSD-/LSBTTIQ-Objekte: Rainbow-Ausgaben

Die ersten Objekte sind da: Fotos von der ersten "CSD"-Demo (1979) sowie historische Ausgaben von Schwulst (Magazin für Schwule und Lesben) und Rainbow (Mitgliederheft der AIDS-Hilfe). Wir freuen uns und sagen: Danke!

 

LSBTTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queeren Menschen.

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